Un fort symbole de paix avec les jumeaux français et allemands

En l’honneur de centenaire de la fin des combats entre Allemands et Français, un rassemblement pour la paix a eu lieu dimanche matin devant l’église paroissiale de Bourbon-Lancy avec les jumeaux français et allemands de Saarwellingen.

Un discours a été pronocé par Waltraud Andruet qui représente le mouvement Pax Christi pour la région des Sarrebruck / Saarwellingen, et qui fait également partie des animateurs du jumelage. Un symbole fort, pour ne pas oublier les 600 morts et les 1400 blessés dans notre canton de Bourbon-Lancy pendant les 1500 jours de cette terrible guerre.

Volonté aussi, de ne pas oublier que l'Allemagne a deplore Durant de 1914 à 1918, 1900000 victimes. 21 ans après, c'était hélas une autre guerre. Pour une Paix durable n'oublions jamais!.

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"Vive la Paix" - 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg. Ein Blick auf die Deutsch-Französische Freundschaft

Die französische Stadt Bourbon-Lancy, mitten im Burgund, dem Herzen Frankreichs, hatte ihre deutschen Partner aus Saarwelligen eingeladen. Anlass war der Gedenktag zur einhundertjährigen Wiederkehr des Endes des Ersten Weltkrieges am 11. November 2018. Als Gäste kamen aus Saarwellingen Bürgermeister Manfred Schwinn, Mitglieder des Partnerschaftsvereins und eine Delegation von pax christi, unter der Leitung von Waltraud Andruet. Diese war von der dortigen Friedensbewegung direkt eingeladen worden, unter anderem von Daniel und Simone Clément, die seit Jahren in der Friedensarbeit sowie in den Bereichen Städtepartnerschaft und Entwicklungspartnerschaft aktiv sind.

Weit offen standen die Türen im Haus des französischen Gastgebers Daniel mit seiner Frau Simone. Das wäre zu Zeiten des Ersten Weltkrieges noch undenkbar gewesen. Im Jahr 2018 wurde in Bourbon-Lancy nicht des ehemaligen Sieges über den Kriegsfeind Deutschland gedacht, sondern vornehmlich dem endlich im November 1918 geschlossenen Frieden, da dieser für alle Beteiligte schreckliche Krieg neben der Zerstörung weiter französischer Landesteile auch so viel individuelles Leid über Millionen Familien in Deutschland wie in Frankreich gebracht hatte.

Am Vortag des Jahrestages von 1918, dieses "Année de la Paix"/ "Jahr des Friedens", wurde im städtischen Kino Rio Borvo die bekannte europäische Koproduktion aus dem Jahr 2005 "Merry Christmas"/"Joyeux Noël"/"Fröhliche Weihnachten" gezeigt. Diese als Antikriegs-Film bezeichntete Regiearbeit von Christophe Rossignon beruht auf wirklichen Vorkommnissen vom Heiligabend, dem 24. Dezember 1914, an dem sich die Frontsoldaten gegenseitig verbrüderten und "ihren" befohlenen Krieg einstellen, bis sie die raue politische Gegenwart jener Zeit, auf den "Boden der Realität" zurückholte. Die anwesenden Zuschauer hatten nach dieser Filmaufführung auch Gelegenheit zur Diskussion. Die so geleistete didaktische Herangehensweise an den Ersten Weltkrieg verdeutlichte das menschenunwürdige Sein der Soldaten in den starren Schützengräben, die in diesem Krieg als "Kanonenfutter" auf allen Seiten der Kriegsparteien verheizt wurden.

Würdevoll war am folgenden französischen Nationalfeiertag, dem 11. 11. 2018, dann die offizielle Erinnerungsarbeit, unter Anwesenheit der Vertreter der französischen Militärs, der Reservisten- und Heimatverbände, der Polizei, der Feuerwehr und den ausdrücklich erwähnten, deutschen Freunden, deren Anwesenheit an diesem Nationalfeiertag ausdrücklich und herzlich begrüßt wurde. Die deutsche Gruppe von pax christi rief durch ihre Vertreterin Waltraud Andruet vor der neugotischen Kathedale von Bourbon-Lancy in einer kurzen Rede zum Frieden auf. Für die Vertreter der deutschen Friedensbewegung war das Motto "Vive la paix" ein grundlegendes verbindendes Element, das auch in den abschließenden Gottesdienst mit eingebracht wurde zusammen mit dem Dank für die Ehre der Einladung zu dieser wichtigen Gedenkfeier.

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